Jann Kaune Galerie Eugene Delacroix:
"Das höchste Verdienst eines Bildes ist es, dem Auge ein Fest zu sein. Das soll nicht heißen, dass dazu keine Vernunft nötig wäre."
Pierre Auguste Renoir:
 
"Malerei ist keine Gefühlsduselei. Sie ist zuerst eine Arbeit der Hand und man muß ein tüchtiger Arbeiter sein."
 

"Ich stelle meinen Gegenstand so hin, wie ich ihn haben will. Dann fange ich an und male wie ein Kind. Ich möchte, dass ein Rot wie der Klang einer Glocke tönt .. Klüger bin ich nicht."
"Ich habe weder Regeln noch Methoden."
 
"Für mich ist ein Bild etwas Liebenswertes, Erfreuliches und Hübsches, ja, etwas Hübsches soll es sein. Es gibt genug unerfreuliche Dinge auf der Welt, als dass wir noch weitere fabrizieren müssten."
 
"Immer das Bedürfnis, nach Gedanken in der Malerei zu suchen! Mir für mein Teil genügt vor einem Meisterwerk: genießen!"
 

 
Claude Monet:
 
"Es ist ein großes Leiden, und was will ich? Ich verfolge einen Traum, ich will das unmögliche. Die anderen Maler malen eine Brücke, ein Haus, ein Boot und sind fertig. Ich möchte die Atmosphäre malen, in der die Brücke, das Haus, das Boot sich befinden. Die Schönheit der Stimmung, in der sie sind, und das ist nichts anderes als das Unmögliche. Oh, wenn ich mich doch mit dem Möglichen zufrieden geben könnte."
 

 
Vincent Willem van Gogh:
 
"Mit der Zeit wird mir immer klarer, dass gerade Figurenzeichnen wichtig ist und indirekt auch dem Landschaftszeichnen zugute kommt. Wenn man eine Kopfweide zeichnet, als sei sie ein lebendiges Wesen, und das ist sie ja eigentlich auch, dann folgt die Umgebung wie von selbst, wenn man nur seine ganze Aufmerksamkeit auf den bewussten Baum gerichtet und nicht geruht hat, bis etwas vom Leben hineingekommen ist."
 
"Was immer dringend nötig ist, das ist das Zeichnen, und ob man das nun gleich mit dem Pinsel macht oder mit etwas anderem, etwa mit der Feder - man zeichnet nie genug. Ich suche jetzt das Wesentliche zu übertreiben, das Nebensächliche absichtlich im Unbestimmten zu lassen."
 
"Und dann: das Studium der Farbe. Mir ist immer, als müsste ich da irgend etwas entdecken. Die Liebe zweier Liebenden auszudrücken durch eine Vermählung zweier Komplementärfaben, durch ihre Mischung und ihre Entgegensetzungen, durch das geheimnisvolle Vibrieren einander angenäherter Töne. Das Geistige einer Stirn auszudrücken durch das Leuchten eines hellen Tones auf einem dunklen Hintergrund. Die Hoffnung durch einen Stern ausdrücken. Die Leidenschaft eines Menschen durch einen leuchtenden Sonnenuntergang. Das ist gewiß keine realistische Augentäuscherei, aber ist es nicht etwas wirklich Vorhandenes ?"
 
"Und ich möchte in einem Bild etwas Tröstliches sagen, wie Musik. Ich möchte Männer und Frauen mit diesem gewissen Ewigen malen, wofür früher ein Heiligenschein das Symbol war, und das wir durch das Leuchten, durch das Zittern und Schwingen unserer Farben zu geben suchen."
 
"Nun, von unserer persönlichen Zukunft wissen wir nichts, aber dass der Impressionismus von Dauer sein wird, das fühlen wir."
 
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